Immer mehr Absolventen oder auch Quereinsteiger träumen von einer Karriere bei einem Beratungsunternehmen. Die Aufgaben eines Consultant locken mit viel Abwechslung und Spaß. Doch wie sieht die Arbeit eines Beraters wirklich aus? Wofür ist man als Mitarbeiter in einem Consulting Unternehmen zuständig und ist die Arbeit eigentlich überall dieselbe?

Die wichtigsten Aufgaben eines Unternehmensberaters

Die Aufgaben eines Unternehmensberaters sind breit gefächert und drehen sich grundsätzlich um die Optimierung und Weiterentwicklung vorhandener Prozesse. Aber auch die Entwicklung neuer Strategien gehört dazu. Im Detail geht es dabei zum Beispiel um das Erschließen neuer Märkte oder die Einsparung von Kosten. Zur Erledigung der Aufgaben eines Consultant wird dabei meist nach einem festen Schema vorgegangen. Dafür wird zunächst in der Regel die Ist-Situation eines Unternehmens analysiert um die Schwachstellen in den einzelnen Bereichen kenntlich zu machen und daraus eine Bearbeitungsgrundlage zu entwickeln.

Das heißt zusammenfassend: Die Aufgaben eines Consultant beinhalten in erster Linie strategische Neuausrichtungen. Aber auch, Antworten auf alle Fragestellungen eines Unternehmens zu liefern. Auf die Vorbereitung folgt schließlich für die meisten Berater der spannendste Teil ihrer Arbeit. Denn nun müssen sie aus dem vorhandenen und ausgewerteten Material Strategien ableiten. Auf Basis dessen müssen sie anschließend nach Lösungs- und Optimierungsansätzen für die einzelnen Probleme forschen. Dafür werden zumeist beim Kunden vor Ort wichtige Daten gesammelt und für eine Prozessanalyse aufbereitet. Sobald passende Maßnahmen und Strategien entwickelt wurden, wird das Ergebnis im Anschluss der Führungsebene präsentiert.

Konnte der Consultant hier zufriedenstellende Ergebnisse liefern, folgen meist weitere Aufgaben innerhalb der Realisierungsphase und der anschließenden Kontrolle des finalen Ist-Zustands. Insgesamt unterscheiden sich die Aufgaben eines Consultant aber natürlich auch abhängig von der Branche noch einmal enorm. Während ein IT-Berater klar insbesondere fachliche Fragen zu seinem Kernbereich lösen muss, kann ein Consultant mit klassischem BWL-Hintergrund ein viel breiter gefächertes Spektrum an Aufgaben besitzen.

Externer vs. In-House Consultant

Die Aufgaben eines Consultant unterscheiden sich außerdem auch nach der Art der Beratertätigkeit. Dabei gibt es zwei Modelle: dem externen und dem In-House Consultant. Während letzterer fest in einem Betrieb arbeitet und vor Ort Prozesse und Abläufe dieses einen Unternehmens kontinuierlich optimiert, hat ein Consultant im externen Modell etwas andere Aufgaben. Dieser arbeitet zwar auch für einen Betrieb, aber eben für ein Consulting Unternehmen. Das bedeutet, er arbeitet für externe Kunden, um in deren Firmen Optimierungen vorzunehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass nahezu jeder Tag eines externen Consultants anders aussieht. Während man als In-House Berater stets am selben Ort bleibt, muss man als externer Consultant eine hohe Reisetätigkeit auf sich nehmen und sich immer wieder auf neue Situationen, Auftraggeber und Prozesse einlassen können.