Unternehmensberatungen laufen gut, neue Player auf dem hart umkämpften Markt der Kundengewinnung schießen wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder also, dass diese Unternehmen händeringend nach Talenten suchen. Aber auch Karriereristen, egal ob Hochschulabsolvent oder bereits mit Berufserfahrung zeigen immer stärkeres Interesse an einer Arbeit in der Consulting Branche. Das liegt insbesondere auch daran, dass Consulting in seinem Bereich kaum limitiert ist. Egal ob BWLer, Informatiker, Logistiker, HR- oder Finanzprofi – für jede Branche existieren mittlerweile Beratungsunternehmen.

Soll ich oder soll ich nicht? – 5 Gründe für Consulting

Keine Frage also, dass das Interesse so hoch ist. Der Berufseinstieg scheint sich ja auch zu lohnen, schließlich locken nicht nur ein abwechslungsreicher Workload und internationale Projekte, sondern auch ein hohes Gehalt und schnelle Aufstiegschancen. Karriere im Consulting hat also viele Vorteile.

Die Lernkurve

Die Lernkurve im Consulting ist steil. Das liegt vor allem an der Dynamik und der ständigen Wechsel und Veränderungen, die diese Branche ausmachen. Aber auch das typische „Learning-by-doing“ ist im Consulting Alltag. Als Neuzugang wird man sofort in erfahrene Teams integriert und kann so vom Wissen und der Erfahrung anderer Mitarbeiter profitieren. Flache Hierarchien und die meist schnelle Möglichkeit der Übernahme von Verantwortung in komplexen und abwechslungsreichen Projekten bieten neben guten Aufstiegsmöglichkeiten auch die Chance, in kurzer Zeit viel zu Lernen.

Hohes Gehalt

Viele, die sich für den Schritt ins Consulting entscheiden, werden aber insbesondere auch von den hohen Gehältern gelockt. Einstiege mit 45.000 bis 60.000 Euro Bruttoeinkommen im Jahr sind hier keine Seltenheit. Meist geht es anschließend auch schnell nach oben. Bereits nach wenigen Jahren im Unternehmen bieten vor allem die Big Player Gehälter von über 60.000 Euro jährlich an. Wer es auf der Karriereleiter sogar zum Partner schafft, für den stehen finanziell in der Regel alle Türen offen.

Vielseitigkeit

Aber auch der sich ständige verändernde Workload als Consultant reizt Viele, in die Unternehmensberatungsbranche einzusteigen. Die Beratung jeder Menge unterschiedlicher Kunden bedeuten die Entwicklung immer wieder neuer Unternehmensstrategien, Prozesse oder sogar kompletter Neuausrichtungen. Selten wird dabei alles von einem Punkt aus gemanagt. Eine hohe Reisetätigkeit mit ständigen internationalen Ortswechseln gehören ebenso zum Alltag im Consulting wie das damit zusammenhängende, ständige Kennenlernen neuer Menschen und Kulturen.

Kontakte

Kontakte die bei der Arbeit als Consultant geknüpft werden, halten meist lebenslang. Wer so eng mit anderen Firmen zusammenarbeitet und Einblicke in deren Prozesse und Projekte erhält, um diese anschließend zu optimieren, der geht selten nur mit der Gewinnung von Erfahrung. Viele Consultants, denen der Stress in ihrem Job irgendwann zu viel wird, entscheiden sich anschließend für eine Karriere bei einem der Unternehmen, die sie zuvor beraten haben. Oft bestehen bereits gute Kontakte zur Führungsebene, so dass ein Einstieg meist nur eine Sache des richtigen Zeitpunkts bedeutet.

Schritt zur Selbstständigkeit

Die Arbeit im Consulting bietet andererseits aber auch exzellente Möglichkeiten für die Selbstständigkeit. Nach einigen Jahren im Beruf kann man von allen bereits genannten Vorteilen profitieren. Die steile Lernkurve und die Vielseitigkeit der Unternehmensberatung haben Input gegeben, um genug Expertise zu sammeln, andere Unternehmen auf einem qualitativ hohen Level zu beraten. Die zuvor geknüpften Kontakte bringen häufig den Stein ins Rollen, sodass erste Aufträge meist nicht lange auf sich warten lassen. Aber auch die Gründung selbst steht in der Regel unter einem guten Stern. Die hohen Gehälter bilden oftmals die Basis zur stetigen Sammlung von Eigenkapital, das anschließend für den Schritt in die Selbstständigkeit genutzt werden kann.