Für Berufseinsteiger im Consulting ist der Lebenslauf die persönliche Visitenkarte die sozusagen an der Tür jedes Unternehmens abgegeben wird. Ob man überhaupt Chancen auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch hat hängt also ganz stark mit dem Inhalt und dem Aufbau des CVs zusammen. Aber was gehört eigentlich alles in den perfekten Lebenslauf? Mit welchen Fakten kann ich potentielle Arbeitgeber ganz besonders von mir überzeugen? Und auf welches Design sollte ich dabei setzen? Auffallend oder doch lieber nur mit dem Inhalt und den eigenen Erfahrungen überzeugen?

Viel zu viele Bewerber schenken dem Lebenslauf nur wenig Aufmerksamkeit. Einmal erstellt wird das Dokument oft monatelang ohne große Änderungen an viele Firmen verschickt. Dabei sollte der Lebenslauf so individuell wie jede Stelle und auch das zugehörige Anschreiben sein. Nicht jede Ausschreibung verlangt alle Eckdaten oder legt den Fokus vielleicht sogar auf ganz andere Stärken und Erfahrungen. Alle Abschnitte eines CVs sollten daher vor jeder Bewerbung stets optimiert werden. Die wichtigsten Sektoren sind dabei i.d.R.

Persönliche Daten

Daten wie Name, Geburtstag und -ort, Adresse, Familienstand, Telefonnummer und E-Mail werden in der Regel erwartet. Über Angaben wie die Konfession oder Nationalität kann jedoch frei entschieden werden.

Ausbildung

Hierzu zählen Schulabschlüsse, die Jahre als Auszubildender sowie ein Studium. Personaler. Sehen dabei gerne auch die zugehörigen Abschlussnoten, insbesondere dann wenn der Bewerber damit punkten kann.

Berufserfahrung

Ganz wichtig ist hier nicht nur die Art der Jobs zu vermerken, sondern am besten auch gleich die jeweilige Position mit den zugehörigen Aufgaben. So können sich Personaler bereits auf einen Blick von potentiellen Kandidaten überzeugen.

Praktika

Praktika sind insbesondere für Berufsanfänger oftmals der Ersatz für fehlende Berufserfahrung. Gerade deshalb sollte hier auch stets die eigene Motivation und die Relevanz für die ausgeschriebene Stelle vermerkt werden.

Besondere Qualifikation

Jede an dieser Stelle aufgelistete Kompetenz sollte am besten mit Zertifikaten belegt werden. Ausserdem sollte hier immer Qualität vor Quantität gelten und nur die für die Stelle relevanten Qualifikation aufgelistet werden.

Sprachen

Sprachen haben sich aufgrund der Globalität mittlerweile zu einem entscheidenden Indikator entwickelt. Wer mehrere Sprachen beherrscht, sollte dies möglichst durch Nachweise wie Sprachreisen oder Tests (z.b.TOEFL-Test) belegen.

Checkliste und Tipps

Viele Kleinigkeiten können in den Augen eines Personalers einen enormen Unterschied zwischen einem professionellen und einem minderwertigen CV machen. Deshalb lohnt es sich immer auch einen Blick fürs Detail zu haben.

Lebenslauf anpassen

Auch der Lebenslauf sollte, wie das Anschreiben, individuell auf jedes Unternehmen zugeschnitten werden.

Lebenslauf und Anschreiben aufeinander abstimmen

Gleichzeitig zeugt es von Interesse und Professionalität, wenn beide Dokumente zusammenpassen und sich ein roter Faden ergibt

Chronologie

Jeder Lebenslauf sollte von den zeitlichen Aspekten der Erfahrungen und Stärken Sinn ergeben und einem Zeitstrahl folgen.

Aktiv formulieren

Wer im Passiv schreibt, wirkt oft schwach und weniger interessiert. Eine aktive Ausdrucksweise hingegen symbolisiert Stärke und Selbstbewusstsein.

Hervorhebungen

Besonders im Lebenslauf sollten wichtige Eckdaten speziell hervorgehoben werden, z.B. durch Fettungen relevanter Worte.

Auf den Punkt kommen

Im Lebenslauf sollten alle Daten möglichst knapp aber ausreichend dargestellt werden. Besonders die Stärken sollten dabei möglichst schnell ersichtlich sein.

Fazit

Wie Du siehst, ist es garnicht so einfach den perfekten Lebenslauf zu erstellen. Man kann hingegen viel falsch machen.

Image: https://pixabay.com/de/photos/frau-mann-erwachsene-sitzen-3137474/

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Gender & Diversity

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Author

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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